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Wärmedämmende Maßnahmen

Wärmedämmung

Bei dem Angebot an Dämmstoffen ist es wichtig, die für den jeweiligen Einsatzbereich richtige Wärmedämmung auszuwählen. Der Dämmstoff im Kellerbereich muss zum Beispiel andere Eigenschaften haben als an der Außenwand oder im Dachbodenbereich. Neben den Kosten für die Wärmedämmung sollten bei der Dämmstoffwahl vor allem folgende Aspekte berücksichtigt werden:

  • Gesetzlichen Vorschriften der EnEV (Energie-Einspar-Verordnung)
  • Wärmeleitfähigkeit (l = Lambda) und Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert)
  • Dampfdiffusion
  • Druckfestigkeit, Belastbarkeit
  • Umweltbelastung und Energiebedarf bei der Herstellung, Wiederverwendung/Entsorgung

Beim Vergleich von Dämmstoffen sollten außerdem auch folgende Aspekte mit einbezogen werden; die Umweltbelastung und der Energieverbrauch bei der Herstellung der Wärmedämmung. Bei der Dämmstoffherstellung aus Zellulose, Schafwolle, Flachs, Kokosfaser, Kork, und Holzfaserdämmplatten sind diese Aspekte sehr gering. Die relativ größte Umweltbelastung und den größten Energiebedarf bei der Herstellung von Wärmedämmung verursacht Polyurethan, gefolgt von Polystyrol.

Die Wärmedämmung bietet den körperlich spürbaren Hitzeschutz im Sommer und den Kälteschutz im Winter. Ein gesundes Leben in den gedämmten Räumen ist aber nur dann möglich wenn die Bauphysik, in Abhängigkeit von den klimatischen Bedingungen, berücksichtigt wird. Grundsätzlich ist eine gute Wärmedämmung eine Dämmung mit entsprechender Stärke. Die Dämmstoffstärke ist allerdings nicht allein für den Erfolg der Dämmmaßnahmen entscheidend. Der Erfolg der Wärmedämmung ist nur dann garantiert, wenn Windsperre, Dampfbremse oder -sparren, Dämmung und der weitere Dachaufbau optimal aufeinander abgestimmt sind.

Wenn diese Abstimmung bis hin zur Raumnutzung bei der Wärmedämmung nicht berücksichtigt wird, kommt es zur Schimmelbildung und somit bakteriellen Belastung. Diese Belastung nach erfolgter Wärmedämmung kann oft optisch überhaupt nicht erkannt werden, weil sie sich hinter Einbauteilen, Vorhängen, usw. versteckt. Eine Wärmedämmung mit hoher Dämmstoffstärke schützt daher nicht grundsätzlich die Gesundheit.

Sie haben noch Fragen zu wärmedämmenden Maßnahmen? Unser Team von Degen Bedachungen aus Meckenheim bei Bonn ist gerne für Sie da!

 

Begriffserklärung

Wärmeleitfähigkeit (l in W/mK)

Die eigentliche Funktion des Dämmstoffes, die Wärmeverluste zu reduzieren, wird mit der Wärmeleitzahl Lambda (l ) beurteilt. Je kleiner der l -Wert, umso besser die Wärmedämmwirkung. Schlechtere l -Werte können aber durch höhere Dämmstoffstärken ausgeglichen werden. Die Wärmeleitfähigkeit von üblichen Wärmedämmmaterialien liegt in der Regel zwischen 0,035 und 0,045 W/mK.

Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert in W/m⊃2;K)

Der U-Wert (früher k-Wert) ist ein Maß für die Wärmeverluste durch einen Bauteil und bezieht neben der Wärmeleitzahl auch die Dicke der Bauteilschicht ein. Je kleiner der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung.

Dampfdiffusion

Die Dampfdiffusion wird durch den µ-Wert (sprich: [mü-Wert] = Dampfdiffusionswiderstand) beschrieben und mit der Materialstärke des Bauteils multipliziert. Der so ermittelte Wert sollte von innen nach außen abnehmen, damit der Transport der Luftfeuchtigkeit nach außen nicht behindert wird. Ist dies nicht gewährleistet, muss auf der Innenseite eine Dampfbremse angebracht werden, um das Eindringen der Feuchtigkeit in die Konstruktion zu bremsen. Feuchtigkeit im Dämmstoff vermindert nämlich in der Regel die Wärmedämmwirkung und kann Bauschäden hervorrufen.

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